Alle Beiträge von Helga

Encephalartos friderici-guilielmi

Pünktlich nach genau 1 Jahr treibt der Encephalartos friderici-guilielmi wieder aus. Obwohl der Caudex gut 9 cm hat, treibt er wieder nur 1 Blatt.

 

Nachtrag 6.7.2014 Der Encephalartos friderici-guilielmi treibt nun doch ein 2. Blatt! *freu* Schön zu sehen, wie schnell sich die Blätter entwickeln.

Bild links 3.7.2014

Bild rechts 6.7.2014

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Cycas media

Diesen Cycas habe ich in einer Internetauktion erstanden. Leider kam die Pflanze so schlecht verpackt bei mir an, das das vorhandene Blatt völlig zerknickt war und abgestorben ist. Dieser Cycas hat die gute Pflege hier aber belohnt, indem innerhalb von 4 Wochen 2 neue Blätter kamen. Ich werde berichten wie er sich weiter entwickelt.

Cycas_media_2014-07-01 14.34.42

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Dioon edule var. angustifolium

Diese Pflanze kam 2012 zu mir und hatte noch alte Blätter. Im Dezember 2013 trieben zwei neue Blätter aus, die aber durch schlechte Lichtverhältnisse sehr lang und weich waren und die geschnitten wurden. Danach öffnete sich der Dioon so stark, das die alten Blätter waagerecht standen und anzunehmen war, das er haufenweise neue Blätter treiben möchte. Die Anzahl war mit zwei neuen Blättern nicht so hoch, aber dafür trieb der Dioon riesengroße und sehr stabile, kräftige Blätter mit dicken Blattstielen. Die alten Blätter habe ich daraufhin geschnitten, weil es nur noch lustig aussah, wie die waagerecht ab standen und ich bin nun gespannt wie sich die Pflanze weiter entwickeln wird und wie der nächste Austrieb aussieht.

links 2012

rechts heute

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Encephalartos trispinosus „silver“

Vor 3 Jahren kam diese Pflanze als Succer zu mir. Im letzten Jahr machte der E. trispinosus zum ersten Mal neue Blätter, die leider über den Winter stark durch zu viel Wärme und zu wenig Licht geschädigt wurden. Ich habe alle Blätter am Ende des Winters geschnitten und nun ist der neue Austrieb schon ausgehärtet und hat eine tolle Blaufärbung bekommen.

trispinosus_2014-07-01 14.30.51

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Substrat selber mischen

Hier einige aus dem Internet und Büchern zusammengesammelte Substratmischungen. Evtl. Zusätze sind Agrosil für die Wurzelbildung und Hornmehl oder Horngries zur Düngung. (Hornmehl oder Horngries wirken nicht sofort, sondern erst bei Zersetzung!)

Mischung 1:

30% Bims,
30% Perlite,
10% Sand,
20% Garten-Boden,
10% kompostierte Rinde

 

Mischung 2:

20% Flusssand
20% guter Mutterboden
20% feine Pinienrinde
18% kleiner Kies
20% Kompost
1% Knochenmehl
1% landwirtschaftlicher Kalk

 

Mischung 3:

1/3 Bimskies,
1/3 Kiefernrinden und
1/3 Holzkohle

 

Mischung 4:

3 Teile Kieselgur
1 Teil Rhododendronerde
1 Teil Humus
1 Teil Pinienrinde
2 Teile Bimssubstrat
1 Teil Perlite
1 Teil Blähton
1/2 Teil Lehm

Ich persönlich nehme, wenn ich kein Pon oder Kieselgur/Pon-Gemisch verwende die Mischung 4 und füge noch 2 Teile Lechuza Pon dazu.

Zur Düngung kann Osmocote, Nutricote oder ein anderer Langzeitdünger ins Substrat eingearbeitet werden.

Bei den ganzen Zusätzen bitte nur das Beste verwenden!

Anstatt der Pinienrinde kann man auch Kokos verwenden.

 

 

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Samen zum keimen bringen I

Cycadeensamen brauchen teilweise viele Monate bis der Embryo reif ist. Encephalartos 4 – 6 Monate! Da man bei gekauften Samen meistens nicht den genauen Erntezeitpunkt kennt, braucht es also Geduld!!!

Der Samen wird 24 Stunden in warmen Wasser eingeweicht. Am besten eignet sich dazu eine Thermoskanne.  Die weiteren Schritte variieren, denn entweder kann man einen Beutel oder eine Schale verwenden und als Substrat Perlite oder Kokohum nehmen. Ich habe mit einer Anzuchtschale gearbeitet und die eingeweichten Samen auf Perlite gelegt und auf eine Heizmatte mit geringer Wärme gestellt. Gleichmäßige Wärme ist wichtig! Die Samen wurden regelmäßig besprüht, damit der Samen und somit der Embryo nicht austrocknet.  Dann heißt es Geduld haben, denn es kann einige Monate dauern bis sich was tut. Ist ein Keim zu sehen, wird der Keimling in einen Topf umgesetzt, wie an anderer Stelle beschrieben. (Beitrag „Gekeimten Samen eintopfen“ http://encephalartos.info/?p=212)

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Wann können die Pflanzen nach draußen?

Das ist eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird. Als Faustregel gilt, das im Frühjahr die Nachttemperatur dauerhaft im 2-stelligen Bereich liegen sollte, damit die Pflanzen ins Freie können. Wenn es im Sommer mal kühlere Nächte gibt, macht das nichts aus, denn die Pflanzen sind dann schon an draußen gewöhnt. Auch im Spätsommer/Herbst brauchen sie nicht gleich wieder ins Haus wenn die Nachttemperatur unter 10° geht, solange die Tagestemperaturen warm sind und es sonnig ist. Ich räume sie wieder  ins Haus, wenn der Herbstregen einsetzt und es grau und kühl wird.

 

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Multihead Pflanzen

Von Multihead spricht man, wenn sich ein Caudex einer Pflanze in mehrere Köpfe geteilt hat. Für einige Pflanzenarten ist es ab einem bestimmten Alter typisch wie z.B. bei Zamia integrifolia (auch als Zamia floridana bezeichnet), bei anderen Pflanzenarten ist es untypisch, wie z.B. bei meinem Encephalartos cupidus. Als Grund für dieses untypische Verhalten gibt es verschiedene Vermutungen, die besagen, das es durch Verletzung des Caudex (beim schneiden von Blättern oder schneiden eines Cones) oder einer Erkrankung des Caudex hervorgerufen werden kann. Ich finde Multihead Pflanzen sehr schön und interessant.

Encephalartos cupidus:

cupidus_2013-08-08 12.23.14

E cupidus 2 head

 

 

 

 

 

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